Fixierung einer Lisfranc-Verletzung
Schwache, bloße Bandverletzungen des Lisfranc-Gelenks sind schwierig zu erkennen und erfordern aufgrund ihres subtilen Erscheinungsbildes einen hohen Verdachtsindex, insbesondere bei Sportlern. Für eine korrekte Diagnose können Röntgenaufnahmen unter Belastung in Kombination mit CT und MRT notwendig sein. Jede Diastase, die größer als 2 mm ist, wird als positiv für eine Lisfranc-Verletzung angesehen.
Herkömmliche Fixierungsmethoden mit Schrauben und/oder Platten sorgen für ein stabiles Konstrukt bei Lisfranc-Verletzungen, können aber das Gelenk überlasten. Infolgedessen besteht das Risiko, dass die Patient/-innen das Aktivitätsniveau vor der Verletzung nicht wieder erreichen. Darüber hinaus erfordert die rigide Fixierung häufig einen zweiten chirurgischen Eingriff zur Materialentfernung, bevor das Gelenk wieder voll belastet werden kann, und birgt das zusätzliche Risiko für einen Repositionsverlust.
Flexible Produkte zur Fixierung wie das knotenlose 2.7 mm Mini TightRope-Implantat und das Lisfranc-Fixierungssystem für die InternalBrace-Rekonstruktion beheben die Unzulänglichkeiten einer rigiden Fixierung und bieten ein starkes und reproduzierbares Konstrukt zur Stabilisierung des Lisfranc-Gelenks.
Literatur
1. Arthrex, Inc., Archivdaten (APT-05278). Naples, FL; 2021.
2. Arthrex, Inc., Archivdaten (APT-05279). Naples, FL; 2021.